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25.07 | Tag93 | Grenze zu Mexico und ‘Blackout’ in Las Vegas

Wir haben uns entschieden nicht nach Mexico zu fahren. In der benachbarten mexikanischen Stadt ‘Tijuana’ ist es sehr gefährlich und die Wiedereinreise in die USA wird sehr kompliziert. Das Risiko ist uns einfach zu hoch für nur einen kurzen Aufenthalt in Mexico. Das Land muss ich wohl nochmal wann anders bereisen. 

Trotz alldem wollen wir noch an die Grenze zu Mexico fahren, um den Grenzzaun zwischen den USA und Mexico zu sehen. Nur eine halbe Stunde, dann sind wir auch schon auf einer schmalen Seitenstraße direkt an der Grenze. Unfassbar. Von hier sieht man den gigantischen Grenzzaun, der die angeblich kriminellen Ausländer fern halten soll. Meilenweit erstreckt er sich nach allen Seiten und ist paar Meter hoch mit Stacheldraht. Dahinter kommt ein Grenzstreifen und dann nochmal ein Grenzzaun. Überall sind Kameras. Und hier will Trump noch eine Mauer bauen?

Wir erregen aufsehen. Sogleich kommt das Militär auf einem Quad den Grenzzaun angefahren. Der Mann ist maskiert, aber man sieht an seiner Schulter die Uniform. Er frägt, was wir hier machen und das es verboten ist hierher zu kommen. Sogleich kommt ein weiteres Auto von hinten. Wir gehen dann wohl besser, anscheinend ist es nicht erwünscht die Grenze zu besuchen und Bilder zu machen.

Wie fahren weiter zu einem Flugzeugträger in San Diego, bevor wir dann die 600km Weg nach ‘Las Vegas’ auf uns nehmen. Es geht durch die Wüste von Nevada, bis nach etwa 6 Stunden Fahrt die Stadt zu sehen ist. Das Wetter ist unglaublich heiß, sodass man es kaum aushält.

Blackout. 

Ich löse mein Geburtstagsgeschenk von Johanna ein. Sie lädt mich zum Essen ein, aber das ist nicht das besondere des Geschenks. Es nennt sich ‘Blackout’ und ist ein Restaurant in Las Vegas, indem man in völliger Dunkelheit essen kann. Das schärft die Sinne und ist wirklich mal eine Erfahrung wert.

Wir müssen alle Sachen ablegen, die Licht erzeugen können und werden dann von einem Kellner mit Nachtsichtgerät an unseren Tisch geführt. Dort verspeisen wir dann unser 5 Gänge Menü und wissen nichtmal, was wir da gerade Essen. Es ist unglaublich lustig, weil man manchmal überhaupt nicht weiß, wo sich was auf dem Teller befindet. Ein suchen und erfühlen ist angesagt. Ein wirklich cooles Geschenk und das Essen hat uns unglaublich Spaß gemacht. Am Ende sieht man übrigens, was man gegessen hat und bei einigen Speisen hatten wir sogar recht mit unseren Vermutungen.

Euer Michel 🇺🇸

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